Unsere Namen sind
ziemlich häufig
doch das erschwert das Erkennen
nur unwesentlichUnsere Namen
sagen etwas aus
wenn auch nichts Wesentliches
über unsUnsere Namen
schaffen Ordnung
aber auch das
geht bald vorüber
Ich bewache deinen Schlaf
den leichten, der sich unter Träumen
hin und her wendet
den schweren, der Gleiches
mit Gleichem vergiltAlleinsein wird verlangt
fällt herab wie ein großer Vorhang
dahinter die unscharfen Bilder
die Minuten
bewegen sich nicht
ein neuer tag
mit scharf gezogenen kanten
die ufer liegen
fest vertäut am seein den bergen hört man
schmilzt der schnee
und die blüten
sind die altbekannten
.
.
..
wie sehr das leben
doch am atem hängtan luft
.
fragile
sache
.
das.
..
keiner fragt
nach den seerosen im winter
aber man kann fühlen
wie sie warten
und mit ihnen der sommerdie zutraulichen tage
bis sie wieder an uns saugen
blutwarm
und zärtlich
schau, da hatte schon wieder ein wort gefehlt, mal ist ein wort zu wenig, mal ist eins zuviel, so unachtsam bin ich geworden.
Wir fahren an zerfurchten Bergen vorbei,
die sich in der Sonne räkeln,
als wollten sie, dass ihnen ein Riese
den Rücken kratzt.
Berge existieren nicht, sie sind,
sagen die Philosophen.
Auch wir existieren nicht.
Wir sind zu klein für jedes Wort,
das es dazu
zu sagen gäbe.
With the lights out it’s less dangerous
Nirvana